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Hydrospeicher - Wärmetauscher :: OLAER INDUSTRIES GmbH
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Membranspeicher  
 

MembranspeicherFlüssigkeiten sind praktisch nicht komprimierbar. Daher können sie nicht direkt zur Speicherung von Druckenergie eingesetzt werden. Hydrospeicher nutzen die Kompressibilität eines Gases (Stickstoff) zur Speicherung von Flüssigkeiten.

OLAER Membranspeicher basieren auf diesem Prinzip. Dabei sind Gas- und Flüssigkeitsseite durch eine Membrane getrennt. Der Flüssigkeitsraum steht in Verbindung mit einem Hydrauliksystem. Bei steigendem Hydraulikdruck wird durch die in den Hydrospeicher einströmende Flüssigkeit das Gas komprimiert. Sinkt der Druck, entspannt sich das Gas und verdrängt die Flüssigkeit aus dem Hydrospeicher in das Hydrauliksystem. Membranspeicher werden je nach Verwendung in verschiedener Ausführung eingesetzt.


EL Membranspeicher mit eingeknöpftem Teller, Behälter in geschweißter Ausführung
Membranspeicher
  • Gasverschluss-Schraube
  • Die Membrane garantiert eine saubere Trennung zwischen Gas und Flüssigkeit
  • Die praktisch trägheits- und reibungslose Verformung der Membrane ergibt einen Wirkungsgrad von fast 100%
  • Der in der Membrane eingeknöpfte Teller verhindert deren Beschädigung beim Entleeren bzw. bei nur gasseitig gefülltem Speicher
  • Keine dynamischen Dichtungen

Membranspeicher: Funktionsweise
Die drei Grundstellungen der Membrane

Die drei Grundstellungen der Membrane

A: Die Membrane ist in der "Vorfülldruckstellung", d.h. sie ist nur mit Stickstoff beaufschlagt. Der eingeknöpfte Teller verschließt die Ölöffnung und verhindert die Zerstörung der Membrane.

B: Stellung bei minimalem Arbeitsdruck. Zwischen Membrane und Ölöffnung muss eine kleine Flüssigkeitsmenge bleiben, damit die Membrane/ der eingeknöpfte Teller nicht bei jeder Entleerung die Ölöffnung verschließt. P0 muss somit immer kleiner sein als P1.

C: Stellung bei maximalem Arbeitsdruck. Die Volumenänderung zwischen der Stellung bei minimalem und maximalem Arbeitsdruck entspricht der gespeicherten Flüssigkeitsmenge.
Über die Gasverschluss-Schraube wird der Gasraum mit Stickstoff gefüllt. Dabei legt sich die Membrane an die Wandung der unteren Halbschale an und der eingeknöpfte Teller verschließt die Öleinlassöffnung (Fig. A).

Wird nun Druckflüssigkeit in den Membranspeicher gefördert, so wird das Gas im Gasraum komprimiert. Das Gasvolumen verkleinert sich unter gleichzeitigem Druckanstieg und speichert so die Druckflüssigkeit im Membranspeicher (Fig. C).

Umgekehrt entleert sich der Membranspeicher, sobald der Druck auf der Flüssigkeitsseite tiefer sinkt als der Gasdruck (Fig.B).

Die Verformung der Membrane ist bekannt. Die praktisch trägheits- und reibungslose Verformung ergibt einen Wirkungsgrad von fast 100%.

V0 = gesamtes Gasvolumen des Membranspeichers

V1 = Gasvolumen bei P1

V2 = Gasvolumen bei P2

V = abgegebenes o. aufgenommenes Nutzvolumen zwischen P1 / P2

P0 = Vorfülldruck im Membranspeicher

P1 = minimaler Arbeitsdruck

P2 = maximaler Arbeitsdruck


Membranspeicher: Typenschlüssel
Membranspeicher Typenschlüssel

Membranspeicher: Abnahmen
Die Membranspeicher der hier aufgeführten Serien sind grundsätzlich nach der Europäischen Druckgeräterichtlinie DGRL 97/23/EG hergestellt, geprüft und dokumentiert.

Andere Abnahmen auf Anfrage.


Auswahlbeispiel verschiedener Elastomere für Membranspeicher
Bedingt durch die permanente Weiterentwicklung der Hydraulikflüssigkeiten gibt diese Tabelle nur einen Überblick über die Basisfluide.

Code
Elastomer
02
Hydrin C (ECO)
speziell für Tieftemperaturbereich ¹
25
Nitril (NBR)
auf Mineralöl basierende Flüssigkeiten
HFA HFB ¹
HFC ¹
40
Butyl (IIR)
Flüssigkeiten auf Phosphatesterbasis und
einige synthetische Flüssigkeiten ¹
80
Viton (FKM)
schwer entflammbare und /oder synthetische Flüssigkeiten
¹ Vom Lieferant der Flüssigkeit die Verträglichkeit bestätigen lassen
² Für Temperaturen über +80°C bitte Rücksprache
³ Für Temperaturen unter -20°C bitte Rücksprache


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